Kurze Kabel

Auf Reisen, vor allem Flugreisen zählt mittlerweile jedes Gramm, meist vor allem die Gramm zuviel, oder die kg zuviel, die dann gerne mit saftigen Zusatzgebühren verrechnet werden (50.-$ pro kg können das leicht sein). Aber abgesehen vom Gewicht, lange Kabel sind auch meist völlig unnötig und bringen nur mehr Kabelsalat, der weder schmackhaft noch sättigend ist, sondern nur einfach nervt. 
Da hat jemand eine Marktlücke entdeckt und auch gefüllt, denn unter http://www.kurze-kabel.de findet man genau das, was diese Webadresse verspricht, kurze Kabel für viele verschiedene Geräte.
Wenn noch jemand eine Lösung für das Laden der verschiedenen Kameraakkus auf den Markt bringt, wäre ich ihm sehr dankbar. Dummerweise sind die Universallader wie der Pixo C2 nur für Li-ion Akkus bis 7,4 V geeignet und da auch nur für Akkus der älteren Generation mit "offenen" Ladepolen. Akkus der Nikon P oder D7000 lassen sich nicht mehr zuverlässig laden.  Für die großen Akkus der Nikon D3/D3x gibt es nur die original Lader in der handlichen "Ziegelsteinform".

Ladegeräte auf Reisen

Wie im vorigen Post schon angesprochen, lässt sich das Chaos mit den verschiedenen Ladegeräten ein wenig entwirren. Einerseits einmal indem man kurze Kabel mitnimmt, vor allem Stromkabel sind oft viel zu lang. Dann wäre ein Unversallader hilfreich, aber dem versuchen die Firmen immer entgegenzuwirken, indem sie neue Akkutypen verwenden, wie bei der Nikon P und D 7000. Mich ärgert nicht so sehr, das ich da jetzt 46.-€ und 65.-€ für einen originalen Akku berappen muss, sondern das ich für jeden Akkutyp ein eigenes Ladegerät brauche und diese im Auto an 12 Volt nicht laden kann.
Ich kann einen sogenannten Spannungswandler verwenden, der aus 12 Volt Gleichspannung 220 Volt Wechselspannung macht. Diese Geräte sind um 20 .-€ zu haben und auf mancher Reise habe ich schon Touristen verflucht, die auf dem Campingplatz im XXL Wohnmobil den Diesel Generator !! angeworfen haben um ihre Kameraakkus aufzuladen. Einer der kleinsten Inverter kommt von Eufab:

Eufab 16594 Kompakt-Spannungswandler 100 W link zu amazon.de 

Auf langen Reisen ist ein Backup nicht nur für die Daten sondern auch für die elektronischen Geräte Voraussetzung für eine erfolgreiche Fotoreise. So ist es mir passiert, das mein Koffer bei der Ankunft in Windhoek/Namibia nicht da war und das nette "Ziegelstein" Ladegerät für die D3 war, erraten, im Koffer. Anruf bei Otto Gugler von Nikon Wien. Nächste Nikon Vertretung wäre in Johannesburg/Südafrika gewesen. Also wäre nur ein Expressversand eines Ladegeräts als letzter Ausweg geblieben. Zu meinem Glück tauchte der Koffer zwei Tage später samt Inhalt wieder auf. Das war eine 6 wöchige Fotoreise, wo ich wirklich nicht auf die D3 verzichten hätte können.

Ein Universallader, der auch für die neue Akkugeneration durch auswechselbare Ladeschalen funktioniert und mit 220 Volt und 12 Volt betrieben werden kann, kommt von Accu Power. Ich hatte dieses Ladegerät auf meiner zehnwöchigen Islandreise im Einsatz, sowohl für Akkus der Nikon D7000, wie auch der Sony Nex-5 und es hat klaglos funktioniert.

Für Handys und Smartphones gibt es mittlerweile recht gute Lösungen, die über Adapter für viele gängige Marken funktionieren.

Das Varta Easy Energy USB Ladegerät inkl. 2 AA Akkus (2100mAh)
ist nicht nur ein USB gepowertes Ladegerät für 2 AA/AAA Akkus, es kann auch als Notfalllader für Handys fungieren und hat die gängigsten Adapter dabei, mit denen man auch direkt von einem USB Anschluss, oder einem USB Ladegerät (5V) aus laden kann.

Und selbst 220Volt USB Ladegeräte sind mittlerweile winzig und klein:

Hama USB-Ladegerät "Piccolino" 

Kombiniert mit einem regelbaren Ladegerät und ein wenig Löt und Bastelarbeit wegen den verschiedenen Stecker, habe ich zumindest einmal für Handys, Smartphone, AA/AAA Akkus, meinem Acer C20 Miniprojektor und dem Polaroid Mini Drucker Pogo eine gute Lösung gefunden.

Hama Universal-Schaltnetzgerät 1500 mA, stabilisiert 

Hilfreich ist auch ein 12 V auf 5 V USB Autoadapter um eben alle Geräte, die den USB 5V Standard unterstützen, während der Fahrt laden zu können.

Gitzo Garantieerweiterung

Erst jetzt, wo ich einen Defekt an meinem Gitzo Stativ habe, bemerke ich, das es eine kostenlose Garantieerweiterung um 5 Jahre gibt, die allerdings innerhalb von 12 Monaten ab Kaufdatum ausgefüllt werden muß. Erweiterung bedeutet, das die Garantiezeit dann 7 Jahre beträgt! Dies gilt auch für Produkte von Manfrotto, Kata und National Geographic.

Link:  Gitzo Garantieerweiterung

Dumm für mich, das mir das erst jetzt nach 23 Monaten auffällt, aber wenigstens habe ich noch "normale" Garantie um den Fehler zu beheben.


Mit Gitzo Stativ vor meinem geliebten Campingbus, Westfjorde, Island

Der Defekt betrifft die Fixierungen der Stativbeine, besser gesagt die zwei weißen Kunststoffplättchen, die für die Gleitfähigkeit aber auch Führung des Stativbeines zuständig sind. Bei mir verschieben sie sich, so dass beim Herausziehen das Stativbein herausfallen kann. Eher ungünstig, wenn man gerade bei einer Schlucht steht und nicht aufpasst. Mir ist es zum Glück auf einer Wiese passiert, das das Stativbein herausgerutscht ist. Die Fixierung der Beine hält aber auch ohne diese Führungsplättchen, so dass ich in Island mit dem Stativ weiterarbeiten konnte. Trotzdem bin ich nicht erfreut, das ein so teures Stativ (650 .-€ exkl. Mwst.) relativ rasch Probleme macht.

Ein Verkleben der Plättchen mit Sekundenkleber half für einige Zeit, aber  nach einer Woche war bei einem Bein das Problem wieder da


Auch mit einem Holzstativ kann man arbeiten, nur schwer sind diese Dinger!

Wer sich nach einem neuen Carbon Stativ umsieht und auf Qualität Wert legt und sich nicht vom Preis abschrecken lässt, sollte einmal bei der Webseite von RRS (Really Right Stuff) hineinschauen. Diese Stative haben bei Fotografen sehr positive Reaktionen hervorgerufen: