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Nützliches Zubehör
für den Foto Abenteurer Kameraakkus mit Solar laden: Da hat sich in den
letzten Jahren leider nicht viel geändert. Wenn auch Solartechnik
immer mehr Verbreitung findet, so ist diese im Outdoor Einsatz nach
wie vor nur sehr beschränkt verwendbar. Vor allem der Preis ist noch
immer viel zu hoch. Eine brauchbare Kombination aus
Pufferakku und faltbarem
Solarpanel kostet gut 400.-€! Auch das Gewicht ist zu hoch, die
hier angeführte Kombination wiegt 1260g. Im Vergleich, ein Li-ion
Kamerakku wiegt ca. 100g! Solarladegeräte für Handy: Sind eine billige Möglichkeit, sich mit dem Nutzen, aber auch den Problemen der Solarladetechnik auseinanderzusetzen: Auswahl bei
amazon.de Hinweis: Bedenken Sie
den Nachteil von Mirrorless Kameras, wie Sony Nex oder Olympus Pen,
denn diese schaffen pro Akkuladung nur ca. 300 Aufnahmen. Im
Gegensatz dazu kommen die meisten Spiegelreflexkameras auf 1000
Aufnahmen pro Akku. Wenn man z.B. mit einem Mietauto und Zelt unterwegs ist, hat man durch die Lichtmaschine/Batterie des Autos eine kräftige Stromquelle immer parat. Leider liefern alle Kameramarken mit den Kameras Ladegeräte aus, die nur für Wechselstrom von 110-220 Volt geeignet sind. Eine Möglichkeit ist die
Anschaffung eines sogenannten Inverters oder Spannungswandler, wie
diesen von
Eufab Weitere Infos in meinem Blogeintrag.
Firmen für Fotorucksäcke:
Die Vielfalt an Taschen, Slingbags und Fotorucksäcke ist leider ziemlich unüberschaubar. Wie ich allerdings auch auf der Photo Adventure sehen konnte, ist bei den meisten Herstellern nicht wirklich Innovation gefragt. Meist sind es Varianten des gleichen Konzepts in unterschiedlichem Styling. Was mich grundsätzlich stört, ist das die meisten Rucksäcke viel zu massiv und damit zu schwer gebaut werden. Die Polsterung ist oft so angelegt, wie wenn sie den Sturz von einem Lastwagen aushalten soll. Natürlich soll meine Ausrüstung geschützt sein, aber ohne pfleglichen Umgang mit dieser, wird die beste Polsterung nichts helfen. Ich bevorzuge nicht nur beim Kamerarucksack möglichst leichte Modelle, die trotzdem stabil sind und sich angenehm tragen lassen. Diese Modelle sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber jedes eingesparte Gramm wirkt sich auf lange Sicht positiv aus. Vor allem bei Flugreisen sollte man sehr auf die Gewichtsbeschränkungen Acht geben. Die Fluglinien gehen immer restriktiver vor und nicht nur beim Fluggepäck, sondern auch beim Handgepäck wird immer strenger kontrolliert und die Toleranzen werden verringert. Auch beim Koffer sollte man aufpassen, bei einer Chile Reise wurde für meinem Freund das Übergepäck zur teueren Angelegenheit, 50.-$ pro kg sind bei Langstreckenflüge durchaus üblich. Da kann sich eine Neuinvestition in eine leichtere Tasche sehr schnell rechnen. Ein Modell, das ich zuerst ins Auge gefasst habe als Ersatz für meine alten, billigen und mit 3,7 kg/70 L auch nicht gerade leichten "Eduscho" Koffer: Stratic Agravic mit 75-95 l bei 2850 g wirklich sehr leicht. Aber ohne dem Luxus eines trolleys geht es noch viel leichter, denn Gabi hatte da noch eine bessere Idee: Ein sogenannter Dufflebag, wie zum Beispiel der Barrel L von Tatonka. Mit 85 L Volumen und nur 1850 g, das heißt ich kann fast 2 kg mehr an Ausrüstung pro Person mitnehmen. Doch zurück zu den
Kamerarucksäcken: Für kleinere Ausrüstung/Tagestouren wollen wir in
Zukunft den
Tenba Discovery einsetzen, der mit 1100 g unglaublich leicht ist
und das trotz gutem Tragesystem und Fotoeinsatz, den man auch
herausnehmen kann. Dadurch wird der Discovery zu einem noch
leichteren Wanderrucksack! Den Tenba gibt es auch in einer hellen
Version, die ideal für Safaris ist. Ein interessanter Fotorucksack ist der Lowepro Flipside 400 AW, der den Zugang zum Kamerafach hinten bei dem Tragesystem hat, was ein guter Diebstahlschutz sein kann. Außerdem kann man den Rucksack nach vorne ziehen und kommt so ohne ihn abzusetzen an die Kamera heran. Er hat auch noch zusätzlich Stauraum für eine Jacke und Jause. Mit 1600 g doch um 500 g schwerer als der Tenba Discovery, bei ähnlichem Stauvolumen. Schon seit Jahren setze ich den "Kiboko" von Gura Gear ein. Für das was man in diesen Rucksack hineinbekommt ist er außerordentlich leicht und trotzdem ausreichend gepolstert. Das Tragesystem ist sehr gut auch bei schwerer Last und man kann es verschwinden lassen, sodass der Kiboko 30 L auch als Handgepäck bei Flugreisen geeignet ist.
Das müssen nicht super schwere einzementierte Dinger sein, mit einem Eigengewicht jenseits der 5kg. Durch das Material Carbon kann man heute sehr leichte Stative bauen, die trotzdem schwingungsarm sind. "Ein Stativ mit
Mittelsäule ist eine Fehlkonstruktion!" Und zwar ausschließlich!
Die Arca Swiss kompatible Schnellwechseleinheit ist meiner Meinung nach die Universellste und trotz ihres stabilen Mechanismus recht leicht, auf jeden Fall leichter als das Novoflex Schnellwechselsystem. Der Trick, mit dem es gelingt einerseits ein leichtes Carbon Stativ wie das von Slik zu verwenden und trotzdem selbst mit einer Profikamera wie der Nikon D3x plus Objektiv < 200 mm scharfe Aufnahmen zu bekommen, besteht aus zwei Teilen: Einer L -Schiene, wodurch die Kamera auch bei Hochformataufnahmen zentral über dem Kugelkopf steht und der Verwendung eines Kabel/Infrarot Auslösers in Kombination mit der Spiegelvorauslösung! Anders geht es nicht. Ein weiterer Trick ist die Verwendung einer Sitzmatte. Was das soll, werden sie sich fragen. Naja, der größte Feind eines scharfen Bildes bei Stativverwendung ist neben dem Spiegelschlag der Wind! Und da kommt man auch mit einem schweren Stativ nicht weiter, wenn man das zu hoch ausfährt. Es hilft nur mehr das Stativ möglichst in Bodennähe zu verwenden und da ist die Sitzmatte sehr hilfreich. Am besten eine verwenden, die so wie meine alte Sitzmatte von "Eduscho" ein silberne und eine schwarze Seite hat. Sitzmatte, Reflektor und schwarzer Hintergrund in einem! Ideal wäre das
Tatonka Sitzkissen, schön wäre es, wenn man das auch bei uns in
Österreich kaufen könnte.
"Arbeitsstative" sind das alle nicht, da kommt bei mir derzeit das Gitzo GT3541 Xls zum Einsatz, inkl. Markins Q10 Kugelkopf und RRS Panoramaplatte. Maximale Arbeitshöhe 190 cm! Natürlich ohne Mittelsäule. In Zukunft werde ich aber das TVC-24L von Really Right Stuff verwenden.
Warum Backup? Backups macht man gegen Geräte Ausfall, also falls eine Speicherkarte oder Festplatte kaputt geht. Es schützt vor
Datenverlust durch Diebstahl, oder Verlieren der Karte, Kamera, oder
der Festplatte.
Speicherkartenpreis ist kein Thema mehr Mit Notebook/Netbook ►Ist die universellere Lösung
►Notebooks
sind sperrig und relativ schwer, die Aufbewahrung, vor allem
während längeren Wandertouren kann problematisch sein.► Netbooks wie die Asus Eee PC´s sind kleiner, billiger und leichter haben aber weniger Rechenleistung. Mit externem Kartenlesegerät wie "Hyper Wiesel" Dies sind im Prinzip 3,5" Festplatten in einem Gehäuse samt Akku und Kartenleser, daher man kann die Daten der Karte (SD, CF, Micro SD oder Memory Stick) ohne einen Computer zu benötigen, auf die Festplatte spielen. Über USB lässt sich so ein Gerät aber auch wie eine gewöhnliche externe Festplatte an einem Notebook verwenden. Man hat also auch noch bei Defekt des Notebooks eine Speichermöglichkeit. Direkt in der Kamera Einige Kameramodelle haben zwei Kartenslots und erlauben die simultane Speicherung der Datei auf beide Karten ("Sicherungskopie"). Besser ist es auf beiden Karten die Raw files zu speichern. Raw + Jpg wäre auch möglich, aber dann ist die Karte mit den Raw files früher voll, was zu Verwirrung führen kann. Ablegen der Karten in kleinen Taschen, am besten farblich unterschiedlich, rot 1+2 für "voll", grün für "frei". Original Karten und Backup Karten getrennt aufbewahren! Keine zu großen Karten verwenden, sonst bleiben beide Karten zu lange in der Kamera. Um die Daten auch ohne Computer bei e-mails verwenden zu können kann man das Bearbeitungsmenü der Kamera benützen um aus Raw files jpg files in reduzierter Auflösung zu machen. Ins Smartphone bekommt man die jpg files über Eye Wifi Karte, über "Air Stash" (geht nur mit SD und Micro SD) oder direkt in Smartphones mit Micro SD Karte über eine Micro SD Karte samt Adapter.
Kabelsalat vermeiden: Kurze Kabel verwenden
Photo Apps:
The photographers ephemeris
Vorschau von Sonnen Auf und Untergang Easy Release Model Release auf dem Handy
kleines Led Licht, anklippbar (Stirnlampe ist im Weg) für Aufnahmen am Abend/in der Nacht. Werkzeug, vor allem Inbusschlüssel für L-Schiene und Stativ. Kleines Universaltool mit Zange und Schraubenzieher.
Hochwertige Outdoor Kleidung nach dem
Zwiebel Prinzip. Daher mehrere nicht zu dicke Schichten, die
Kombinierbar sind. Z.B. Leicht Daunenjacke plus Leicht Regenjacke
ergibt hohe Isolation und Feuchtigkeitsschutz. |