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Ostblock lässt grüßen: Scene Lights LED BeamerFreunde von mir haben nach einer Demonstration meines Taschenbeamers Acer C20 gefragt, ob es nicht Led Beamer für den Hausgebrauch gibt, die nicht zu teuer, aber doch lichtstark genug sind, um zumindest ein 1,5 m Diagonalbild zu projizieren. Das natürlich nur in einem abgedunkelten Raum. Da ich hin und wieder bei Pearl kleinere Dinge, wie Led Taschenlampen, gekauft habe und eigentlich mit dem Preis und der Leistung zufrieden war, habe ich dann auf ein Angebot reagiert und den SceneLights LED/LCD-Beamer WXGA "LB-7020 HD bestellt. Die Werte klangen ja nicht schlecht:
Schon beim Auspacken fiel ein etwas unangenehmer Plastikgeruch auf und wie dann das Gerät auf dem Tisch stand fühlte ich mich in meine analoge Fotografenzeit zurückversetzt. Im Labor setzte ich damals einen "Krokus" Vergrößerer ein - Made in Polen und wir schrieben das Jahr 1985. Der Vergrößerer war gut, sehr gut sogar, weil er zwar einfach aufgebaut war und nicht so exakt gefertigt wie ein Durst oder Leitz, aber durch überdimensionierte Bauteile mit viel Reserve (z.B. das Kondensorsystem) war das Gerät trotzdem gut zu verwenden. Beim SceneLights Beamer ist die Optik (ohne Zoom) auch so ein überdimensioniertes Teil mit "Ostblock Charme", das man nur mit ein wenig Kraft manuell Scharfstellen kann. Damit hätte ich kein Problem, aber schon beim Einschalten nervt der laute Lüfter ordentlich, selbst im Eco Modus sind das keine 28 dB, Ok vielleicht aus 10 m Entfernung. Die Bilddarstellung ist bei allen Presets von den Farben her schlecht. Auch die Benutzereinstellung hilft nur ein wenig, Schwarz bleibt immer grau und auch die genannte Auflösung von 1280x800 Pixel würde ich anzweifeln, zumindest ist der Eindruck unscharf, egal was man tut. Einen bunten Trickfilm kann man sich damit vielleicht noch ansehen, aber einen Spielfilm nicht. So schnell habe ich schon lange nicht ein Gerät wieder eingepackt. Schließlich sind 300 .-€ auch kein Geschenk. Als guter Kunde bei Amazon habe ich dann den LG HS200G LED-Projektor im Angebot um 280 .-€ gesehen. Den probiere ich noch aus. Ich weiß natürlich das der HW 300 von LG besser ist, aber auch 200.-€ teuerer und meine Freunde sind sparsame Leute, die wollen einfach für Elektronik kaum Geld ausgeben. Mal sehen ob sich der Spruch bewahrheitet, das "wer billig einkauft, teuer einkauft", weil man immer wieder aufrüstet und so in Summe mehr Geld ausgibt, als wenn man gleich was "ordentliches" kauft.
Update: Der LG erwies sich als guter
Kauf, ein sehr schöner Projektor mit gutem Bild und
ausreichender Helligkeit. Überraschend klein das Gehäuse, der
Lüfter nicht zu laut. Gut verpackt in einer Transporttasche wo
Kabel und Netzteile Platz finden. Meine Freunde sind zufrieden. |
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Wie werde ich ein besserer Fotograf oder
wie werde ich überhaupt zu einem Fotografen?
Die Fotografie ist
schon ein komisches Hobby/Leidenschaft/Beruf/Handwerk. Nun, glauben sie
wirklich, das wenn Sie sich einen guten Hobel kaufen deswegen gleich
ein guter Tischler sind?
Aber etwas wirklich eigenständiges, künstlerisches entsteht nicht einfach so, dafür ist es nötig, das Medium, ob Musik oder Fotografie, zu studieren, zu erlernen, weniger von der Technik her, sondern von den Ausdrucksmitteln: Komposition, Form, Farbe, Licht bei der Fotografie, Melodie, Klangfarbe, Harmonie bei der Musik. So gesehen ist es weit besser, Geld in Kurse zu investieren, keine Fotokurse wo es wieder um Technik geht, sondern Kurse über Bildaufbau, Wirkung von Farbe und Komposition. Besuch von Museen, Studium von Gemälden kann einem mehr weiterbringen, als jede Geräte Neuanschaffung. Diese Analogien
verwende ich schon lange, zufällig bin ich auf den englischen
Artikel von Ken Rockwell gestoßen, der das hier gesagte sehr gut
wiedergibt: |