30.8.2011 - 1.9.2011
Auf dem Weg nach Reykjavik ist das Wetter dann wie erwartet schlechter
geworden. Das moderne Salzfischmuseum in Grindavik war aber sehr sehenswert.
Dann sind wir noch beim Wikingermuseum in Keflavik gewesen. Das Schiff wurde
auf den Westmännerinseln in Handarbeit original nachgebaut und segelte von
Island über viele Stationen bis nach Amerika.
Den Rest der Zeit haben wir in
Reykjavik mit Shoppen und Cafehausbesuchen über die Runden gebracht. Gabi
hat zwei Island Pullover gekauft, ich habe zu Hause schon genug isländische
Pullover. Außerdem hat sich das Angebot hin zu der handgestrickten Ware
verlagert. Die sind mir einerseits mit mindestens 100 .-€ zu teuer, aber die
maschinell gefertigten hätten auch den Vorteil, das sie feiner gewebt und
weniger winddurchlässig sind. Dafür bin ich im neu gestalteten alten Hafen
fündig geworden. Die alten Holzgebäude, wo Fisch verarbeitet wurde, sind
liebevoll restauriert worden und beherbergen Kunsthandwerk und Restaurants.
Bei einer Künstlerin, die sich auf Schmuck spezialisiert hat, wurde nicht
nur Gabi fündig. Ich habe mir um umgerechnet 60.-€ eine Handytasche gekauft.
Wo ich ja gar nicht Handyverliebt bin. Aber diese Tasche aus Fischhautleder
von einem befreundeten Künstler war einfach zu faszinierend. Dazu habe ich
noch ein ganzes Teil eines Fischhautleders vom Lachs für eigene Ideen
gekauft. Kaum zu glauben, das man aus Fischhaut ein so schönes und
widerstandsfähiges Leder machen kann.
Dann war noch ein Ausflug
zum Freilichtmuseum nach Arbaer auf dem Programm, so zwischen zwei
Regenschauern. Viele alte Häuser samt Einrichtung, aber auch eine alte
Garage mit dem kompletten Werkzeug samt aufgebockten Oldtimer. Natürlich
auch ein Cafe, wo es Kuchen und Waffeln gibt.
Und auf der Fahrt zum Flughafen nach Keflavik war auch ein kurzer
Zwischenstop beim "Perlan" sinnvoll. Einerseits um den einzigen Stau, den
wir in 8 Wochen erlebt haben, zu umfahren und um den Ausblick von diesen
Heißwasserbehältern auf die Stadt zu genießen. Zum Genuss des angeblich
besten, aber vor allem teuersten Restaurants in Island, das in einer
Glaskuppel auf den Heißwasserbehältern untergebracht ist, fehlte uns das
nötige Kleingeld.
Dafür haben wir am Hafen im Ort Keflavik sehr guten Fisch im Restaurant
Kaffi Duus gegessen. Zeit hatten wir am Abend ja genug, denn Gabis Heimflug
war um 00:30.