15.9.- 18.9.2011

Die Ausläufer eines Sturmes haben das Schiff auf der Fahrt nach Island noch ziemlich zum Schwanken gebracht, doch jetzt hat sich das Nordmeer wieder beruhigt. In der Nachsaison fährt das Schiff sowieso etwas gemütlicher. Eben schon am Mittwoch Abend weg, dann am Donnerstag 6 Stunden Aufenthalt in Thorshavn, dem Hauptort der Faroer Inseln und dann weitere zwei Nächte, bis man am Samstag so gegen 10 Uhr in Hirtshals ankommt.
Ich verbringe die meiste Zeit mit Lesen, einen Terry Pratchet habe ich noch zum Glück, etwas Computerarbeit und ein wenig fotografieren. Wobei das "Wikingerbuffet" am Freitag Abend ein Auftrag der Smyril Line ist. Der Auftrag bezieht sich leider nur aufs Fotografieren, das Essen muss ich mir schon selber zahlen.

Bis ich am Samstag aus der Fähre draußen bin ist es 11:30, dann den Tank auffüllen und auf die Autobahn nach Süden, der Heimat entgegen. Leider am Anfang recht stürmisches Wetter, aber kaum Regen. Schaffe es bis nach Hamburg nach Bad Fallingbostel. Dort bei einem beliebten Chinesen zu einem üppigen Abendbuffet und danach eine ruhige Nacht auf dem Parkplatz des Kurbades.

Am Sonntag um 6 Uhr aufgestanden, denn ich möchte heute bis nach Hause kommen. Die Bäckerei hat doch tatsächlich ab 6:30 offen!
Vor Kassel ist die gesamte Autobahn gesperrt, zum Glück ist jetzt um 8 Uhr noch wenig Verkehr, denn die lange Umleitung ist ziemlich staugefährdet. Was bei Überlastung passieren kann, sehe ich dann nördlich von Nürnberg auf der Gegenfahrbahn, ein Megastau/zäher Verkehr über 80 km! Die ersten Vorboten einer Schlechtwetterfront begleiten mich auf dem Nachhauseweg. Immer wenn ich Pause mache, holt mich der Regen ein. Um 21:30 bin ich dann zu Hause. Für Morgen ist Schnee in den Bergen angesagt.  Zum Glück war das nur ein kurzer Wettersturz, die nächsten zwei Wochen waren dann ja herrlichstes, warmes Herbstwetter.


 

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süße Versuchung in der Cafeteria der Norröna