13.9.2011

Wieder eine frostige Nacht knapp unter Null. Bin bei der Grotagja stehengeblieben, einer Badehöhle, die lange genutzt wurde, nach einem Erdbeben in den 70 igern schnellte die Wassertemperatur jedoch auf über 60 Grad. Mittlerweile kühlt das Wasser langsam ab. Einen Badeversuch habe ich jedoch in Kniehöhe aufgegeben. Der Koch im Cafe Borgir hat mir dann erzählt, das das Wasser noch 45 Grad hat. Am besten sei es schnell hineinzugehen, warten bis der Schmerz nachläßt und dann raus zu laufen und sich im Schnee zu wälzen. Naja, ganz ein so abgebrühter Isländer bin ich auch noch nicht.

Anna vom Cowshedcafe hat mir den Tip gegeben, das man vom Myvatn aus über eine Farmstraße auch den Aldeyjarfoss erreichen kann. Die Strecke war sehr gut zu fahren und auch kürzer als über die Piste der Sprengisandur. Ich hatte Glück, das ich den Wasserfall zwischen zwei Schneeschauern schön sehen konnte.


 

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14.9.2011

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende, auch wenn ich mir am Anfang gar nicht vorstellen konnte und wollte, wie 10 Wochen vergehen sollen. Nun sie sind vergangen und das meist auch noch sehr angenehm. Für den letzten Tag habe ich noch einmal einen Umweg von ca 160 km gemacht um in den Fjord Borgarfjördur zu kommen. Hier im Ort Bakkagerdi fühle ich mich nicht nur deswegen so wohl, weil es das Cafe Alfastein gibt, das eine hervorragende Fischsuppe und traumhafte Schokotart serviert, sondern weil die Umgebung mit den schroffen Bergen auf der Nordseite und den bunten Bergen auf der Südseite ein einmaliges Panorama bieten.
Die Fahrt zur Fähre führt über Egilsstadir, wo ich noch ein wenig einkaufe. Im Supermarkt sind die Souvenirs schon
fast alle weggeräumt. Aber für Wollhandschuhe reicht es noch. Auch kaufe ich noch zwei sixpacks Bier in der Vinbudin, davon eine Sorte, die Engelswurz beigemischt hat.
Auch eine Autowäsche geht sich noch aus. Dann fahre ich bei strahlendem Sonnenschein über den Pass nach Seydisfjördur. Dort schaue ich noch ein wenig in einem Souvenirshop herum, finde aber nichts interessantes. In einem alten Holzhaus ist ein nettes Lokal, zum Abschluss noch einmal Cafe und Schokokuchen und das im Freien!
Das Einchecken dauert wie immer sehr lange, gut 2 1/2 Stunden. Aber Campingbusse werden halt meist als letzte hereingewunken. Diesmal habe ich sogar eine Außenkabine, was einen großen Unterschied macht. In der Innenkabine fühlte ich mich doch etwas eingesperrt. So kann ich jetzt vom Computer aus sehen, ob es draußen schön ist und es sich lohnt über das Deck zu spazieren.


 

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