Rumänien Tag 1

Nach 4 Uhr läutete der Wecker, bis wir unser trautes Heim Reisefertig gemacht hatten war es dann 5:30. Die Fahrt nach Temeswar in Rumänien war problemlos, praktisch alles Autobahn. Nur vor Budapest war der Verkehr etwas heftig. Die Plätze in Temeswar sind schon teilweise renoviert und können mit guten Lokalen aufwarten. Das beste Haus am Platz ist wohl das Lloyds. Innen hohe kühle Hallen, außen schattige Terrasse, was bei Temperaturen jenseits der 30 Grad auch nötig ist.
Der Stadtcampingplatz von Temeswar ist zwar sehr nett in einem kleinen Wald gelegen und sauber, aber leider von der Hauptstraße und der Eisenbahn umzingelt. Ich kann zum Glück mit Ohrenstöppseln schlafen. Gabi hatte eher eine unruhige Nacht. Aber das kleine Restaurant am Platz hat uns ja mit gutem Essen (Krautroladen) und den passenden "Schlummertrunk" versorgt.

Rumänien Tag 2

Die Auffahrt zu der auf 1200 m gelegenen Daker Festung Sarmizegetusa Regia war eigentlich nicht so wild, nur 18 km Schotterpiste mit ein bis zwei Stellen, wo auch ein Geländewagen Ok gewesen wäre. Aber unser braver Mercedes 307D hat das auch geschafft - bis ganz hinauf, zur Verwunderung von einigen Rumänen.

Danach haben wir einen super Campingplatz unten an der E68 nach Orastie gefunden, ruhig 2 km abseits der Straße in dem Dorf Aurel Vlaicu idyllisch zwischen Wiesen und Felder, mit Swimmingpool, Wireless Lan und kühlem Bier - wir sind gleich zwei Nächte geblieben.


 

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Restaurant Lloyds, Temeswar


Rumänien Tag 3

Diesmal für uns ungewohnt eine Rundfahrt, um den schönen Campingplatz noch einmal nutzen zu können.

Die Rosa Berge (Rapa Rosie) bei Sebes sind zwar überall erwähnt, aber per Straße nicht zu erreichen. Auch einen Ausgangspunkt für eine Wanderung dorthin konnten wir nicht finden. Haben viel Zeit für das Suchen einer Zufahrt vertan, so dass wir zu der historischen Wachablöse auf der Burg von Alba Julia gerade um 5 min zu spät gekommen sind. Trotzdem, der Komplex innerhalb der sternförmigen Bastion ist sehr sehenswert, da zum größten Teil schon frisch renoviert und perfekt aufbereitet. 


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Fahrt übers Land nach Alba Julia


Rumänien Tag 4

Am 4. Tag geht es in die Berge. Der Straßenzustand der "Transalpina"  ist nicht wirklich vorher abzuklären, angeblich ist die Straße seit 10 Tagen offen. Der erste Teil ist sehr gut und wunderschön. Vom Pass hinunter ist über 15 km Baustelle, was in Rumänien ziemlich üble Bedingungen sind, aber unser Mercedes 307 D kämpft sich wacker durch.
Leider müssen wir einen Umweg fahren, da der 2.Teil der Bergstraße, der auf 2145 m führt, noch immer gesperrt ist. Am Weg besichtigen wir noch eine orthodoxe Kirche.
Eine ruppige, steile Straße führt uns zum Kloster Arnota hinauf in die Berge. Dort bleiben wir am Parkplatz über Nacht - angenehm kühl und ruhig.


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entlang der Strecke auf guter Straße