Rumänien Tag 5

Nach dem Kloster Hurez (Unesco Weltkulturerbe) mit seinen tollen Fresken, haben wir uns noch zwei besondere alte Häuser angesehen, die von adeligen Familien im 16.Jh. nicht ganz zufällig wie Trutzburgen gebaut worden waren.
Überraschend in Curtea de Arges war nicht nur, das es viele Restaurants gab (manche Orte sind gastronomisch gesehen "Wüste"), sondern das ich gegen geringe Gebühr in der Fürstenkirche fotografieren durfte. Die nächsten drei Bilder zeigen hoffentlich, das diese Kirche absolut sehenswert ist. Nach so viel Kultur ging es wieder hinauf in die Berge, diesmal über das Fagaras Gebirge.
Leider war auf dieser Strecke erstmalig das Klischee vom "dreckigen Rumänien", vor allem entlang des Stausees im Tal, traurige Realität. Was an den vielen Tagesausflüglern lag, die ihren Müll  einfach liegen ließen. Schade, denn eigentlich ist uns Rumänien bis jetzt in Sachen Sauberkeit sehr positiv aufgefallen. Auch die Berghütte am Paß hat uns nicht gefallen, waren eher drei Hütten plus eine Seilbahnstation und 20 Verkaufsbuden. Zu viel Trubel für unseren Geschmack. Einige km weiter guten Stellplatz neben dem Wildbach gefunden. Herrlich kühl in der Nacht, so um die 12 Grad ( auf 1400 m).


 

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Freilichtmuseum bei Hurez


Rumänien Tag 6

Am 6.Tag tuckerten wir gemütlich vom Berg herunter nach Sibiu, trotz aufflackernder Bremswarnleuchte, die anzeigt, dass wohl ein oder mehrere Bremsbacken sich dem Ende zuneigen - was heißt, dass ich mir in nächster Zeit eine Werkstatt suchen sollte.
In Sibiu ist die Altstadt toll renoviert, es gibt gute Restaurants und nette Cafes wie das Cafe Alt Wien mit Sachertorte und gutem Cafe.


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Der Hauptplatz von Sibiu mit der katholischen Kirche


Rumänien Tag 7

An diesem Tag war es ein wenig mühsamer, als gedacht. Wir haben uns unweit von unserem Campingplatz einmal die Kirchenburg von Heltau angesehen um dann auf einer Nebenstraße eine Schleife zu weiteren Kirchenburgen zu machen. Nach einigen km Schotterpiste endete der Versuch an einem quergestellten Bagger mitten auf der Straße. Darauf alles zurück und Umweg von 40 km über Sibiu. Die nächste Kirchenburg war verschlossen, der zuständige Führer unterwegs. Die anderen konnten wir wenigstens von außen recht gut einsehen. 

Die Kirchenburgen sind so im 12. oder 13.Jh von den Sachsen gegründet worden. Nach dem Ende des Kommunismus sind ganze Dörfer nach Deutschland ausgewandert (wo sie sofort die Staatsbürgerschaft bekamen). Dementsprechend schwierig ist der Erhalt, da kaum mehr Menschen der evangelischen Gemeinde in den Dörfern verblieben sind.

Rumänien Tag 8

Wir sind nun bei Equus Silvania - einem Reiterhof geführt von den österreichischen Wildbiologen Barbara und Christoph Promberger. Auf den Tipp hin von Barbara sind wir um 5 Uhr aufgestanden und auf den nahen Hügel gestiegen um das Wildlife zu beobachten. Leider keine Bären gesichtet, Wölfe sieht man sowieso nicht, obwohl es auch davon hier genug gibt. Die einzigen Tiere waren leider die Moskitos. Gabi hatte aber Gelegenheit ihre Hundephobie abzubauen. Mit zwei so lieben Begleitern, wie die Hunde der Familie Promberger, geht das auch sehr gut.
Dann gibt es endlich einmal eine Bergtour, die als angenehme Tagestour passt. Das Königssteinmassiv ist mit seinen bewaldeten und felsigen Kalkwänden ist sehr ähnlich unseren Berggebieten. Nur die Hütten sind halt noch deutlich rustikaler. Aber Bier, Suppe und Grillwürstel sind genug um den hungrigen Wanderer zu stärken.
Nachmittag im Quartier die Salzkruste abwaschen, Wein trinken, relaxen und Blog schreiben.


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Kirchenburg von Dealu Frumos