
chinesischer Rollei Nachbau, 6x6 Sw Film XP2 |
Aufnahmetechnik Ich habe Fotografieren nur sehr langsam
durch Try and Error erlernt, was nicht gerade der effizienteste
Weg war. Ein guter Fotokurs, eine engagierte Fotogruppe oder gute
Fachbücher können sehr dazu beitragen, dass man sich fotografisch
weiterentwickelt. Aber auch vor dem Ankauf einer teuren Ausrüstung
sollte man sich informieren. Zu oft gilt der Spruch: "Die
schlechtesten Fotografen haben die beste Ausrüstung". Natürlich ist auch das Internet eine sehr gute Quelle für informative Artikel rund um das Thema Fotografie. Links dazu finden Sie hier. |
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Kameras: Eigentlich sekundär, was
zuerst zählt, ist das
Objektiv. Die Leica M2 aus den 50 igern machte in der analogen Fotowelt schärfere Fotos
als jede Hightech NikonCanonMinolta, mit Billigzoom. Natürlich gibt es
technische Kriterien für die
Kamera, die je nach Anwendung unterschiedlich wichtig sind. In der Tier-
und Sportfotografie ist ein schneller AF oft entscheidend, in der
Landschaftsfotografie eher unnötig. Achten Sie auch
auf oft vernachlässigte Kriterien: Guter Suchereinblick, überall erhältliche Batterieversorgung (am besten Li-ion Akku),
geringer Stromverbrauch. Weitere Kriterien für die Kameraauswahl: Schaltet die Belichtungsmessung bei Fremdobjektiven oder
Spezialobjektiven (Shiftobjektiv) ab? Die
billigeren Gehäuse tun dies manchmal, was sehr lästig sein kann. Mittlerweile arbeite ich ausschließlich mit Digitaltechnik, da ich so unterschiedliche Aufträge in kurzer Zeit realisieren kann, die ich oft mit analoger Technik nicht oder nur schwer umsetzen hätte können. Leider spielt heute Schnelligkeit viel mehr eine Rolle als Qualität, was ich zwar bedaure, aber wer im Beruf Geld verdienen will, muss sich den Gegebenheiten anpassen. Mit Kameras wie der D3 Serie von Nikon dürfte aber immer mehr der Spagat zwischen universellem Kameragehäuse und hoher Qualität der Bilder zu schaffen sein. Das trotzdem das Pixelrennen nicht aufhört, dafür sorgen schon die Hersteller. Mit immer höheren Zahlen lässt sich die Kundschaft halt am leichtesten beeindrucken. |
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Stative Manche Stative scheinen wirklich nicht für
Menschen konstruiert. Hoch
ausziehbare Mittelsäulen bieten wenig Stabilität und zwischen den
Stativbeinen bei umgesteckter Mittelsäule Makrofotos zu machen ist
wenig angenehm. Wichtig ist ausreichende
Stabilität, angenehme Arbeitshöhe und Beine, die sich in verschiedenen Winkeln abspreizen
lassen, sodass man auf Bodenniveau kommt. |
Die hohe Leiter in der Steinwandklamm war
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Digitale Fotografie "Doppelt so teuer - halb so gut" habe ich noch im Frühjahr 2001 geschrieben, jetzt mit den Neuen 8/12/24 MP Digitalkameras muss ich diese Aussage revidieren: "Doppelt so teuer - doppelt so gut" um es etwas provokant zu formulieren, denn Bilder der Nikon D3x dürften bezüglich Auflösung dem Mittelformat zumindest ebenbürtig sein! Bei den 10 Megapixel Consumer Kameras ist die Situation durch die extrem kleinen Chips aber weiterhin etwas anders. Zwar lassen sich Ausdrucke bis 30 x 40 cm in brauchbarer Qualität bewerkstelligen, jedoch schaut dies beim hochwertigen Zeitschriftendruck auf einmal ganz anders aus: Der "unintelligente Rasterdruck" ist für diese Formatreduzierung ebenso verantwortlich wie erhöhtes Rauschen der Kamerasensoren. Der Vorteil dieser kleinen Chipgröße ist aber eine extrem erhöhte Tiefenschärfe von ungefähr + 4 Blenden (Bl. 4 --> Bl. 16). Nur sollte man kleinere Blenden bei diesen Kameras vermeiden. Siehe diese Seite über "Diffraction". Ab September 2002 setzte ich immer mehr digitale Kameras ein (Nikon D-100) und war von ihrer Qualität sehr positiv überrascht. Sie war nicht nur bei Fotovergrößerungen, sondern auch im Buchdruck einem 100 Asa Diafilm schon fast ebenbürtig! Viel Unsinn wurde im Internet schon über die Überlegenheit der analogen Technik geschrieben, meist wurden praxisfremde Zahlenspiele angestellt. Da Bilder von digitalen Spiegelreflexkameras praktisch rauschfrei sind, also keine Kornstruktur wie ein Film haben und sich dadurch recht gut weiter vergrößern (upsampling) lassen, ergab sich in der Praxis ein Unentschieden zwischen Analog und Digital. Auch bei mir waren neben der sofortigen Bildkontrolle bei schwierigen Aufnahmesituationen vor allem auch die Möglichkeit der Anpassung an verschiedene Lichtquellen ("Weißabgleich"), variable Empfindlichkeit und über spezielle Techniken die Möglichkeit Kontraste bis zu 8 Blenden zu beherrschen oder die Schärfentiefe zu vergrößern, kaufentscheidend. Schwarzweiß, Infrarot und Panoramafotografie kommen als "Draufgabe" ohne zusätzliche Kamera oder dauernden Filmwechsel noch hinzu. |
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Digitale Bildbearbeitung Eine sehr hilfreiche Sache, endlich kann ich meiner Leidenschaft, der Panoramafotografie, neue Möglichkeiten entlocken. Aber auch das Restaurieren verblasster alter Farbdias, experimentelle Fotos oder Montagen sind ohne tagelangen Aufenthalt in der Dunkelkammer möglich geworden. Photoshop ist bei Berufsfotografen weit verbreitet und das Programm ist wirklich hervorragend - leider auch der Preis von rund 1000 €. Es gibt jedoch auch andere Programme, die sehr gut für die Bildbearbeitung geeignet sind. Aktuelle Vergleiche in Computer- und Fotozeitschriften erleichtern die Auswahl. Und dann gibt es sogar Gratisprogramme, die sehr gut sind. zb. "Irfan View" Dieses Foto wurde aus zwei Bildern zusammengesetzt um eine höhere Tiefenschärfe und ein Abdunkeln des Himmels zu erreichen. |
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Die Debatte kann man endlos führen. Wir verwenden PC´s, weil wir die Programme gewöhnt sind und manche wie imatch (Bilddatenbank) auf dem Mac nicht direkt laufen. Und manche Software ist auf dem Mac genauso instabil wie auf dem PC (zb:Nikon Capture NX2). Tip: Den Computer nicht mit Software zumüllen, dann geht es auch mit dem PC flott und stabil durch den Arbeitsalltag. |
Computerarbeitsplatz: Dieser sollte in einem Raum sein, der vom Tageslicht nicht
beeinflusst wird. Der Bildschirm darf auf
keinem Fall von rückwärts oder von der Seite durch starke Lichtquellen
beeinträchtigt werden und sollte unbedingt kalibriert werden. Da
es mittlerweile kostengünstige Geräte wie den "Spyder" gibt,
ist ein ordentlich kalibriertes System keine Hexerei mehr und auch
preislich erschwinglich. Für den Amateur empfehlenswert, für den Profi
ein Muss !
2 Bildschirme in 24 Zoll Größe sind
für Fotografen ideal zum arbeiten. Der Hauptschirm sollte top Qualität
haben, also am besten einer von Eizo aus der CG Serie, der 2 Bildschirm
kann auch ein billigerer aus der Büroserie sein, da kommen bei mir nur
die Werkzeugleisten oder Thumbnailübersichten hin. |